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Tipps und Tricks zur Wohnungsbesichtigung

Für die Suche nach dem richtigen Zuhause sollte sich viel Zeit genommen werden und schon bei der Besichtigung muss die Wohnung gründlich geprüft werden.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte:


  • Wird das Wohnumfeld Ihren Anforderungen gerecht (Einkaufsmöglichkeiten, öffentliche Nahverkehrsmittel, Schule/Kindergarten, Ausgehmöglichkeiten etc..)?
  • Wie ist es um den Verkehrslärm bestellt - handelt es sich um eine ruhige Wohngegend?
  • Gibt es genügend Parkplätze oder ist sogar ein Stellplatz im Mietpreis enthalten?
  • In welchem Zustand befinden sich die Außenanlagen?
  • In welchem baulichen Zustand befindet sich das Haus im Allgemeinen bzw. befinden sich die Fassade, die Fenster, das Dach, die Türen oder das Treppenhaus im Speziellen?
  • Gibt es einen Aufzug?
  • Ist das Haus hellhörig?
  • Ist ein Abstellplatz für Fahrräder oder ein Wäscheraum vorhanden?
  • Eventuell können Sie sogar schon einen ersten Eindruck der anderen Mieter gewinnen.
  • Wie ist die Wohnung gechnitten?
  • In welcher Himmelsrichtung liegt die Wohnung?
  • Ist die Wohnung hell oder dunkel bzw. sind genügend Fenster vorhanden?
  • In welchem Zustand befinden sich Fenster, Türen und Böden?
  • Wie sehen Decken und Wände aus - muss renoviert werden?
  • Welche Heizungsart ist vorhanden (Zentralheizung, Nachtspeicherheizung, Etagenheizung)?
  • Ist die Elektroinstallation bzw. die Anzahl der Steckdosen ausreichend?
  • Ist Kabel- oder DSL-Anschluss vorhanden
  • Wie sind Küche, Bad und WC ausgestattet und befinden sie sich in einem guten Zustand?
  • Welchen Eindruck vermitteln Balkon, Abstellkammer und Keller?
  • Der Besichtigungstermin sollte, nach Möglichkeit, an einem Wochentag vereinbart werden. So erleben Sie die Wohnung im Normalzustand und können sich aufgrund dessen ein Bild vom Lärmpegel der Straße und von den Parkmöglichkeiten vor Ort machen. Diese lassen sich übrigens gut nach Feierabend beurteilen.
  • Besuchen Sie die Wohnung noch ein paar weitere Male zu unterschiedlichen Tageszeiten und prüfen Sie vorab schon die Lage.
  • Zu einer Besichtigung sollten Sie immer einen Schraubenzieher und einen Zollstock bzw. ein Maßband mitnehmen. Mit diesen Utensilien lassen sich Mängel sehr leicht erkennen. Zum Beispiel können Sie Holzbalken oder ähnliches mit Hilfe des Schraubenziehers auf Holzschwamm überprüfen, indem Sie mit der Spitze hineinstechen. Desweiteren können Sie mit dem Stiel des Schraubenziehers überprüfen in welchem Zustand sich der Putz befindet. Wenn es hohl klingt, ist der Putz locker und sollte erneuert werden. Mit dem Zollstock können Sie die angegebenen Quadratmeteranzahl überprüfen um so erhöhte Mietkosten zu vermeiden.
  • An einem Regentag ist es hilfreich einen Kompass mitzunehmen, denn bei schlechtem Wetter kann Ihnen viel von möglichen Sonnenbalkonen usw. erzählt werden. Mit dem Kompass überprüfen Sie solche Aussagen schnell und einfach. Zur Erklärung: Im Osten hat man morgens immer Sonne, im Süden wird es zur Mittagszeit ziemlich heiß, im Westen kann man in den Abendstunden noch ein paar Sonnenstrahlen genießen und im Norden wird man von der Sonne wohl gar nichts zu sehen bekommen.
  • Nehmen Sie wenn möglich eine Person Ihres Vertrauens mit zur Besichtigung, den vier Augen sehen mehr als zwei.

Hat die potentielle Traumwohnung diesen Check bestanden, sollten vor Mietvertragsunterzeichnung die Formalien geklärt werden. Eine Ausführliche Mängeldokumentation verhindert hierbei, dass bereits vorhandene Makel beim Auszug zum Verhängnis werden. Als Beweis hierfür ist es auch sinnvoll Fotos von z.B. gesprungenen Kacheln, Rissen im Parkett oder ähnlichem zu machen und diese zusammen mit einem Wohnungsübergabeprotokoll vom Vermieter Gegenzeichnen zu lassen.

Ein entsprechendes Protokoll können Sie von unserer Seite herunterladen

das Protokoll herunterladen